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Montag, 22. August 2016

Spaziergang in Jeans, T-Shirt und Patches, Krabben inklusive


Patches sind Trend


Patches, also Aufnäher, sind schon seit dem letzten Jahr vermehrt auf Jeans und Shirts zu finden und dieser Trend soll auch im Herbst anhalten. Das zumindest behaupten diejenigen, die sich damit auskennen. Prima, denn ich mag diesen Trend. Jeans mit Aufnähern waren schon in den Achtzigern angesagt. Ich erinnere mich an eine Jeans, die über und über mit bunten Patches versehen war und die ich getragen habe, bis sie sprichwörtlich in Fetzen von den Beinen fiel. Als ich im Frühling das T-Shirt bei Zara entdeckte, war es natürlich meines. Die passende Jeans entdeckte ich dann im Urlaub in Valencia. Da war es allerdings viel zu heiß für eine Jeans. Hier in Norddeutschland nicht, da passen Jeans fast immer, zumindest für Hundegänge.

Hochbetrieb an der Elbe


Shorts trage ich dabei fast nie, denn es kommt durchaus vor, dass der Weg durch Brennessel-Felder an der Elbe führt, weil die Sandstrände bereits durch Angler belegt sind. Ein Angler hat nämlich mindestens drei Angelruten dabei und da der gemeine Angler nur in Rudeln auftritt, stehen im Sand oft ganze Batterien an Angelruten. Dazu kommen während der Hamburger Sommerferien noch Scharen von Ausflüglern. Wenn dann jedes Fleckchen Sandstrand belegt ist, bleibt mir und dem Hund nur noch die Wildnis. Fine liegt nämlich Wasser und für ein Bad in der Elbe tut sie alles. Ich natürlich auch, also rein in die Wildnis. Diesmal hatten wir allerdings Glück, die Slip-Anlage war frei. Dort lässt der letzte Fischer im Dorf sein Boot in die Elbe, daher ist das Stück Weg asphaltiert.

Nicht so lecker: Wollhandkrabben


In der Nähe der Slipanlage finden sich im Sommer immer die niedlichen Tierchen, die ihr auf dem zweitletzten Fotos seht. Das gute Stück habe ich extra aus dem Wasser gefischt, um meine Tochter zu erschrecken. Das ist eine Wollhandkrabbe, allerdings ein kleines Exemplar, und die gibt es hier im Sommer in Massen. Irgendwann kamen sie angeblich als blinde Passagiere aus Asien nach Hamburg und fanden die Elbe wohl ganz gemütlich. Seitdem vermehren sie sich. Und vermehren sich. Und vermehren sich. An der Fischtreppe ganz in der Nähe sieht man sie im Sommer zu Hunderten krabbeln. Die Möwen freuen sich über das leckere Essen. Die Fischer sind weniger begeistert, wenn sich die Hälfte des Fangs als Krabben entpuppen. In Asien werden die gern gegessen, aber der Versuch, sie in Deutschland anzubieten, war wohl ein echter Flop. Also kippen die Fischer den unerwünschten Beifang an Land aus und manchmal begegnet man den lieben Tierchen dann auch im Garten, wenn die sich verlaufen. Die Kinder hatten fürchterliche Angst vor den Viechern, als sie noch klein waren. Ein bisschen Erschrecken funktioniert heute auch noch :-)







Krabbelnde Grüße
Fran

Jeans & T-Shirt: Zara



Freitag, 19. August 2016

Erster Blick auf die Herbsttrends *Werbung*

Eigentlich wünsche ich mir ja, dass der Sommer bleibt. Naja, was heißt hier bleibt - so richtiges Sommerwetter hatten wir hier im Norden in diesem Jahr gefühlt immer nur drei Tage lang... Inzwischen werden die Tage fühlbar kürzer und demnächst ist dann wohl endgültig Schluss mit der Hoffnung auf 30 Grad. Dann heißt es wieder Shorts und Sommerkleider einmotten und so langsam die Pullover rausholen. *schluchz*

Und da wären wir dann auch schon bei der Frage: Was tragen wir denn im Herbst so? Die Zeitschriften überbieten sich gerade mit den neuen Trends und auch online ist schon Einiges zu finden. Und klar sind wir ja alle schon erwachsen und rennen Trends niemals hinterher ;-) Genau genommen tragen wir sowieso nur, wozu wir Lust haben und wenn wir einen Trend aufgreifen, dann nur, weil er zu uns passt. Erwachsen bin ich zwar auch, aber trotzdem mag ich es, ab September durch die Läden zu bummeln und zu schauen, wohin der Trend-Zug fährt. So ganz unbeeindruckt lässt mich der nämlich trotz meines Alters nicht.

Ganz oben auf der Trendliste: Samt. Samtblazer, Samtblousons, Samtblusen, Samthosen - die Invasion von Samt ist in einigen Online-Shops schon spürbar. Irgendwann, vor vielen, vielen Jahren gab es schon einmal den Samt-Overkill. Ob ich da mitmache? Keine Ahnung. Immerhin bin ich im Besitz eines Paares Samtpumps :-) Als ich die kaufte, guckte die gesamte Familie etwas schräg. Tja, nun dürfen sie stolz auf mich sein. Ich hatte damals schon eine Trend-Spürnase *grins*



Wesentlich lieber ist mir Trend Nr. 2: Lackleder. Von vielen immer noch ein bisschen in die Rotlicht-Ecke gedrängt finde ich Lackleder, ob Schuh oder Jacke oder Hose, einfach klasse. Auf meine Lacklederhose, die die letzten Monate im Winterquartier verbrachte, freue ich mich jetzt schon. Ihr kennt sie aus zwei Posts: Hier und hier. Ein Blouson mit Lackleder-Einsätzen hängt schon seit Jahren im Schrank, Stiefeletten aus Lackleder ebenfalls.



Dann hätten wir da noch einen Trend, der mit ziemlicher Sicherheit an mir vorbeigeht: Karos. Och nö, da setze ich wohl aus. Genauso wie bei Schluppen- oder Rüschenblusen. Rüschen trug ich zuletzt vor gefühlten 100 Jahren, als ich noch Turniere tanzte. Mitte der 80er waren Rüschen an Turnierkleidern der letzte Schrei. Nunja, eine Wiederholung an mir  schließe ich mal kategorisch aus :-) Genauso wie die der 70er. Schlaghosen sind durchaus ok, aber diese Muster... Ich erinnere mich noch genau an eine völlig irre Tapete, die seit der Fußball-WM 1974 die Wände des Esszimmers meiner Eltern zierte. Äh ja, beim Anblick dieses Tapetenmusters war zumindest Übergewicht ausgeschlossen... Und da ich mit Mustern sowieso sparsam bin, bleibe ich es wohl auch weiterhin.

Dann wäre da noch der Uniform-Trend. Mit Uniformjacke läuft man bei mir schon immer offenen Türen ein. In meinem Vorleben muss ich wohl einmal ein Zirkusdirektor gewesen sein :-) Diverse zu diesem Beruf passende Jacken wohnen auf jeden Fall schon bei mir.



Was ich außerdem mag, sind Patches. Habt ihr auch schon hier auf dem Blog gesehen. Die eine oder andere findet sie vermutlich unpassend für eine Ü50erin. Ich nicht.


Und was kommt farbtechnisch auf uns zu? Soweit es im Moment zu sehen ist die übliche Mischung aus weinrot, das Jahr für Jahr einen neuen Namen erhält, grau, schwarz, braun und dunkelgrün. In diesem Jahr werden die Herbstfarben durch alles ergänzt, was metallisch schimmert. So ein silberfarbener Plissee-Rock... och, den könnte ich mir durchaus vorstellen. Silberfarbene Schuhe habe ich mir immerhin schon gesichert, sogar in zwei Ausführungen. Die zweite gibt es in den nächsten Tagen zu sehen. Gold dagegen kommt nur in den Safe. Nicht an mich.



Guckt man in die Online-Shops, findet man noch immer viel Sommerliches und so richtig trendig geht es auch noch nicht zu. Die „World of Esprit“ bei Peek & Cloppenburg etwa bietet mehr zeitlose Klassiker als kurzlebige Trendstücke. Die eine oder andere Schluppenbluse taucht zwar auch schon auf, aber noch fährt der Trendzug wohl sehr langsam an.

Das ist gut, denn so habe ich noch ein bisschen Zeit, mir zu überlegen, ob Samt nicht doch einen Versuch wert ist. Und der Sommer hat auch noch die eine oder andere Chance, sich zu zeigen :-)

Habt ihr schon Lieblingstrends für den Herbst ausgemacht?
Liebe Grüße
Fran


Werbung - Mit Unterstützung von Peek & Cloppenburg





Mittwoch, 17. August 2016

Haben wir die Arschkarte?

Die Werbungssau wurde mal wieder durchs Dorf getrieben, wie Mitbloggerin Sunny es formulierte. Grundlage der Diskussion waren zwei Artikel aus der Welt zum Thema Schleichwerbung auf Blogs.


Kurz gefasst geht es darum, dass auf vielen Blogs Werbung d.h. von Firmen bezahlte Posts oder Posts über Dinge, die dem Blogger kostenlos und mehr oder weniger unverbindlich zur Verfügung gestellt wurden, nicht eindeutig gekennzeichnet ist. Die Kennzeichnung ist Pflicht. Wie eine Kennzeichnung auszusehen hat, ist nicht bis ins letzte Detail festgelegt. Festgelegt ist aber, dass Werbung für jeden Leser auf den ersten Blick erkennbar sein muss.  Viele Blogger halten sich an diese Regelung. Und vermutlich genauso viele tun das nicht, manchmal mit wirklich haarsträubenden Begründungen, die ihr in den Artikeln der Welt nachlesen könnt. Mein persönliches Highlight ist ja: Wenn mir das Produkt so gut gefällt, dass ich es mir selbst gekauft hätte, dann kann ich den Hinweis auf Werbung weglassen. Denn dann ist das ja eigentlich keine Werbung. Erinnert mich persönlich ein bisschen an Pippi Langstrumpfs „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

Weil er eine oder andere Leser über Werbung die Nase rümpft - ob das gerechtfertigt ist, soll hier nicht Gegenstand der Diskussion sein - ist ein auf den ersten Blick weitgehend werbefreier Blog für viele Blogger und Leser erstrebenswert. Das erspart auch die eine oder andere Diskussion mit Lesern, die Werbung nicht so sehr mögen und denken, „ihr“ Blog habe für alle Ewigkeit werbefrei zu sein.

„Hat nicht derjenige die Arschkarte, der kennzeichnet?“ lautet dann die Zauberfrage, die auch unter Sunnys Post gestellt wurde. Ja und nein. Je nachdem, wie man Arschkarte definiert.

Wenn man es als Arschkarte bezeichnet, dass einem vielleicht einige Kooperationen durch die Lappen gehen, weil man auf eine ordnungsgemäße Kennzeichnung besteht, dann lebt man eben mit der Arschkarte aka weniger Einnahmen oder Produktmuster. Und entdeckt vermutlich öfter mal Kooperationen, die man selbst abgelehnt hat, auf Blogs, die es mit der Kennzeichnung weniger genau nehmen. Darüber kann man sich ärgern. Muss man aber nicht.

Im Gegenzug hat man keine schlaflosen Nächte, falls doch irgendwann eine Abmahnwelle losgetreten wird oder sich der Verbraucherschutz auf die Suche nach Werbungs-Sündern macht. 

Zurück zur Arschkarte. Die habe ich im Prinzip immer dann, wenn ich mich an Vorgaben halte, die andere umgehen.

Jeder, der in Deutschland seine Steuererklärung wahrheitsgemäß ausfüllt, hat im Prinzip die Arschkarte und zahlt mehr Steuern als derjenige, der trickst. Die gleiche Arschkarte habe ich, wenn ich mein Einkommen durch ehrliche Arbeit verdiene anstatt Banken auszurauben oder Omis zu bestehlen. Oder wenn ich im Büro nicht wie der Kollege das Kopierpapier klaue, sondern es selbst kaufe.

Wer sich an Gesetze oder Vorgaben hält, wird von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, die Arschkarte zu ziehen, wenn er sich mit denen vergleicht, die sich nicht daran halten. Ob man die Arschkarte nun für sich akzeptiert oder sie lieber weiterreicht, das muss jeder für sich entscheiden.

Liebe Grüße
Fran




Montag, 15. August 2016

Tücken der Technik und ein Spitzenkleid


Viel hätte nicht gefehlt und dieser Post hätte aus technischen Gründen ausfallen müssen. Als ich nämlich diese Fotos und noch diverse andere von der Speicherkarte in der Kamera auf den Rechner kopieren wollte, da behauptet der doch tatsächlich, der Foto-Ordner sei leer. Hä? Dieser Fotoordner beinhaltete ungefähr 200 Fotos von zwei beruflichen Terminen und dieses Outfit. Die KANN nicht leer sein. Und wenn er es doch ist, dann habe ich ein größeres Problem. Nicht wegen der Outfitbilder. Die sind verschmerzbar. Aber wegen der restlichen Fotos. Panik macht sich breit.

Gaaaanz tief durchatmen. Anderer Rechner, anderer Adapter für die Speicherkarte. Der Ordner ist immer noch leer. Die Panik iwrd größer. Dritter Rechner, gleiches Ergebnis. Zurück in der Kamera spricht die Speicherkarte gelassen aus, was mir gerade Angstschweiß auf die Stirn zaubert. Keine Fotos. Mist, Mist, Mist! Während ich gerade erwäge, die Kamera gegen die Wand zu werfen und die Speicherkarte im Klo zu versenken, bleibt der beste aller Ehemänner völlig ruhig und verschwindet samt dem kleinen Übeltäter im Keller. Und während ich eine Viertelstunde später noch immer nicht weiß, ob ich toben oder heulen soll, taucht er nach einer Viertelstunde wieder auf und kündigt an, dass die Datenrettung gerade läuft.

Wenn ich ihn nicht schon längst geheiratet hätte - spätestens in diesem Moment hätte ich ihm einen Antrag gemacht. Eine Stunde später waren die Fotos wieder da! Inzwischen sind sie doppelt gesichert. Was genau passiert ist - keine Ahnung. Die Karte behauptet, die Fotos seien gelöscht worden. Ich habe sie aber NICHT gelöscht. Löschen Kameras eigenhändig ihre Speicherkarten? Haben da außerirdische Mächte ihre Hände im Spiel? Ich werde es nie erfahren. Aber ich kaufe mir heute eine neue Speicherkarte. Und werde nie, nie wieder über den Nerd im Manne schimpfen :-) So ein bisschen Nerd ist einfach großartig.


Großartig finde ich auch mein Spitzenkleid. Gesucht habe ich schon lange nach einem, aber es sollte bitteschön einen ganz simplen Schnitt haben. Wenn schon Spitze, dann für mich bitte kein überflüssiges Getüddel. Und das ist gar nicht so einfach. Der Sommer, der keiner ist, verlangte außerdem nach einer Jacke. Und da die Jeansjacke zur Zeit überstrapaziert wird - außer im Urlaub habe ich gefühlt in diesem Sommer ständig eine Jacke gebraucht - durfte der Parka wieder mal ran. Die Turnschuhe sind aus der Not geboren - für Sandalen war es wieder mal zu kalt und alles, was Absätze hat, geht immer noch nicht. Ich probiere es regelmäßig und gebe nach vier Schritten wieder auf. Wie das im Herbst werden soll, weiß ich noch nicht genau. Ungefähr die Hälfte meiner Stiefel haben hohe Absätze. Die will ich anziehen. Sonst werde ich bockig.








Um Kleider und Röcke geht es übrigens ab dem nächsten Montag. Die Ü30-Blogger haben sich eine neue Aktion ausgedacht, die am 22. August beginnt. Meinen Beitrag werdet ihr am 26. August sehen. Welches Kleid ich euch zeige, weiß ich noch nicht so genau. Wenn das mit dem Wetter so weitergeht, dann müsst ihr mit einem Herbstkleid Vorlieb nehmen, fürchte ich.

Liebe Grüße
Fran



Sonntag, 14. August 2016

Und sonst so? KW 31/32

Ich habe es geschafft! Wenn schon sonst nichts, dann wenigstens, die sechste Staffel von „Game of Thrones“ endlich zu gucken. Der beste Gatte von allen hatte den Staffelpass besorgt. Wochenlang habe ich Anlauf genommen, aber es wurde Abend für Abend so spät, dass ich regelmäßig vor dem Fernseher eingeschlafen bin. Die senile Bettflucht scheint noch meilenweit entfernt, im Moment brauche ich scheinbar sehr viel Schönheitsschlaf! Nu hab ich`s endlich geschafft und vermutlich darf ich hier auch nicht spoilern.... nagut, ich tu`s nicht. Obwohl es schwer fällt :-)

Zwischen GoT, ganz schön viel Arbeit und einem erneuten Zahnarztbesuch (freuen wir uns gemeinsam auf den Mehrteiler „Fran bekommt ihre erste Krone“) war nicht so richtig viel nicht los. Die Schulferien in Niedersachsen sind übrigens auch beendet, so dass langsam wieder Routine einkehrt. Also habe ich es tatsächlich geschafft, in meinen gewohnten Blogrythmus zurückzufinden. Tja, und dann kam diese strunzdoofe Sommergrippe dazwischen,d ie mich für ein paar Tage komplett ausschaltete. Prompt fiel der Wochenrückblick am letzten Sonntag aus, der Post am Freitag ebenfalls. 

Gottseidank verpasst man mit einer Sommergrippe in diesem Jahr nicht etwa den Sommer, sondern höchstens ein bisschen Regen und Temperaturen um 18 Grad :-)
Dafür habe ich am Freitag, mit Erkältungsmedikamenten bis unter den Rollkragen vorsorgt, doch den Weg zum ersten Festival meines Lebens angetreten. Unter uns kann ich`s ja zugeben. Ich war vorher noch NIE auf einem Festival. Open Air-Konzerte klar, aber so ein richtiges Festival mit bekannten Bands und tagelang Musik ohne Ende? Nö. In meiner Sturm- und Drangzeit gab es davon nur wenige in Deutschland und einen Coachella-Hype gab es damals auch noch nicht. Vermutlich gab es damals nicht mal das Coachella Festival. Als dann meine Kollegin anmerkte, dass sie aufgrund anderer Termine den Freitag mit dem Auftritt von Noel Gallagher nicht wahrnehmen kann, habe ich ganz selbstlos meine Unterstützung angeboten :-)

Dass eine Akkreditierung für den Foto-Graben bedeutet, sich mit fast ausschließlich männlichen, mindestens zwei Meter großen Fotografen um den besten Platz vor der Bühne zu balgen war mir vor meinem ersten Festivalbesuch ehrlich gesagt auch nicht klar. Beim nächsten Mal gewinne ich!
Hach, der Mann kann nicht nur singen, sondern sieht auch noch wirklich lecker aus.
Die High Flying Birds sind zwar nicht Oasis, aber ich fand sie einfach klasse. Und Mr. Gallagher kann`s einfach.
Erkältungs- und wetterbedingt wurde aus dem Blogger-Festival-Outfit mit Hippiekleidchen und Sandalen nix. Daunenjacke, darüber Regenjacke, Jeans und Doc Martens waren angesagt. War aber egal, denn im Hippiekleidchen lief da sowieso niemand rum :-) Das Festival - A Summers Tale - ist nämlich eher für ganz normale Menschen gesetzteren Alters gedacht. Bloggern um die 20 begegnet man da mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht. Dafür muss, auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielt wie in diesem Jahr, nicht im Schlamm wühlen, denn das Vielseitigkeitsgelände in Luhmühlen punktet damit, dass es kein Schlammloch ist, sondern ein super gepflegtes Gelände, bei dem man trotz Regen nicht mit Matsch rechnen muss. Kein Matsch, keine Dixi-Klos und kein warmes Bier - fand ich klasse. Stattdessen war es unglaublich entspannt, das Programm ist irre vielfältig und die Musik wirklich gut. Kann ich wirklich empfehlen! Ich bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder da!

Kleine Impression vom Festivalgelände. Hach, das war richtig, richtig schön.
Ich hoffe, ich kriege es in der kommenden Woche dann endlich hin, wieder im gewohnten Rhythmus zu bloggen. Am Mittwoch darf ich erstmal meinen Geburtstag feiern und im Moment sind tatsächlich Sonnenschein und halbwegs sommerliche Temperaturen angesagt. Mal gucken, ob die Vorhersage hält, was sie verspricht.

Liebe Grüße

Fran

Mittwoch, 10. August 2016

Nochmal 10 Tipps für erfolgreiche Modeblogger

Warnung: Dieser Text kann Spuren von Satire enthalten. Und nein, ich habe keine bösen Erfahrungen gemacht oder Traumata erlitten. Und Schuhe passen immer nur demjenigen, der sie sich anzieht ;-)

Manchmal ist das Lesen von Modeblogs nicht nur in Sachen Outfits und Trends wirklich informativ. Man lernt auch etwas fürs Leben. Und, das wissen wir alle von unseren Eltern, etwas fürs Leben zu lernen ist immer gut. Erfolg zu haben ist mindestens genauso wichtig. Einen Einsteiger-Crashkurs für Blogger gab es vor einigen Wochen mit den 10 Tipps, mit denen man ein wahnsinnig erfolgreicher Modeblogger wird. Heute präsentiere ich Euch die Fortsetzung als Ergebnis von wochenlanger Undercover-Recherche. Investigatives Bloggen sozusagen. ;-) Nun aber aufgepasst, Stifte und Papier bereithalten und los geht`s.

1. Netzwerken ist alles

Wer nicht netzwerkt, der ist in der Bloggerwelt quasi nicht. Dabei ist es natürlich nicht egal, mit wem man netzwerkt. Es sollte schon jemand sein, der bereits erfolgreicher ist als man selbst. Niemals mit den Schmuddelkindern spielen! Also checkt bitte erstmal die Anzahl der Instagram-Follower, bevor ihr Euch jemandem andient. Möglich ist auch, sich eine Mailadresse zusammenzuklicken, die sich möglichst professionell anhört und dann die Mediadaten zu verlangen.

2. Richtig netzwerken

Finde einfach alles toll, was der Blog macht, mit dem du netzwerken willst. Dass du alles toll findest, kannst du nicht nur in Kommentaren ausdrücken. Schick Mails und Blumen! Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Und falls du das Ziel der Netzwerk-Begierde irgendwann im richtigen Leben triffst, kommt ein Kniefall immer gut. Eventuelle Bedenken, zu unterwürfig zu erscheinen, solltest du stante pede über Bord werfen. Die braucht kein Blogger, der wirklich erfolgreich sein will.

3. Die Pferde wechseln

Von Bloggerkollegen muss man sich auch trennen können. Wenn ein Netzwerk beim Start eines Blogs hilfreich war, heißt das noch lange nicht, dass das eine Partnerschaft fürs Leben sein muss. Und selbst eine Trennung kann für neue Leser sorgen und zum Erfolg beitragen. Eine publikumswirksame Trennung erhöht garantiert die Klickzahlen. Probiert es aus, allerdings nur, wenn ihr wirklich sicher seid, dass ihr das Netzwerk nicht mehr benötigt.

4. Skrupel sind überflüssig

Von realen Freundschaften unter Bloggerkollegen sollte man unbedingt absehen. Die sind im richtigen Leben besser aufgehoben. Das heißt natürlich nicht, dass ihr auf dem Blog nicht eine Herzensfreundschaft für die Leser inszenieren kann. Da geht immer was. Und so eine Tastatur ist geduldig. Ist es aus strategischen Gründen geboten, die Freundschaft zu beenden, tut das wenigstens nicht weh. Sollte der „Herzensfreund“ da etwas falsch verstanden aka das Ganze ernst genommen haben - keine Skrupel bitte. Das war ja nun auch wirklich nicht schlau von ihm. Selbst schuld also.

5. Kooperationspartner gewinnen

Ein Blogger aus deinem Umfeld hat eine Kooperation, die du selbst gern hättest, die dir aber nicht angeboten wurde? Da lässt sich doch ein wenig nachhelfen. Kontaktiere den Kooperationspartner und schwadroniere einfach ein wenig darüber, dass das Produkt bei dir wirklich besser aufgehoben wäre, weil deine Kompetenzen unübertroffen sind. Biete selbstlos deine Dienste an. Falls das nicht zieht, kannst du dem Kooperationspartner immer noch unter dem Siegel der Verschwiegenheit mitteilen, dass der Blogger sich in seinem Umfeld über Unprofessionalität beschwert hat. Das zieht dann garantiert.

6. So tun als ob

Du hast immer noch keine Kooperation mit dem erstrebten Luxuslabel ergattert? Dann tu einfach so als ob. Erzähle deinen Bloglesern über den unglaublich herzlichen Kontakt mit Label XY und halte die dazugehörige Tasche/das dazugehörige Parfum/whatever in die Kamera. Wenn du Werbung sowieso nicht kennzeichnest, fällt garantiert niemandem auf, dass du die vermeintliche Kooperation nur erfunden hast.

7. Liefere den Fotobeweis

Stellt sich der Bekanntheitsgrad nicht schnell genug ein, besuche Blogger-Events. Lass dich mit möglichst vielen möglichst bekannten Bloggern ablichten. Poste die Fotos im Rahmen eines Eventberichtes und schreib über die Blogger, als wären sie deine besten Freunde. „Endlich wieder meine liebe XY getroffen und wir hatten sooo viel zu erzählen. Küsschen, XY!“ kommt immer gut. Keine Angst, sie wird das eh nicht lesen. Um was es bei dem Event ging, brauchst du nicht dringend zu erwähnen. Du könntest so tun, als sei es ein gaaaanz privates Treffen gewesen. Das zieht!

8. Von Events berichten

Um was es bei Events geht, ist nur dann wichtig, wenn es mögliche Kooperationspartner betrifft. Falls Produkte vorgestellt werden, die du gern hättest, solltest du sie natürlich erwähnen. Besuchst du eine Messe, bei der kein Kooperationspartner in Sicht ist, brauchst du den Unternehmen nicht auch noch den Gefallen tun, sie namentlich oder sogar mit Produktfotos zu erwähnen. Bei einer schnarchlangweiligen Fashion-Show mit Klamotten, die du sowieso nie anziehen würdest, reicht es, den Designer in einer Fußnote unterzubringen. In diesem Fall konzentriere dich auf Punkt 7.

9. Tipps und Tricks zur Goodie-Bag

Wirklich wichtig ist bei einem Event sowieso nur eines: Die Goodie-Bag. Sieht zu, dass du gleich zu Beginn eine ergatterst. Keine falsche Bescheidenheit! Falls erforderlich ist es übrigens ein Kavaliersdelikt, anderen Bloggern die Goodie-Bag zu klauen. Wer will schon ein langweiliges Event, bei dem es nur billigen Sekt gab, auch noch mit leeren Händen verlassen? Siehste. Den Inhalt der Goodie-Bag solltest du natürlich deinen Lesern vorführen. Und damit die nicht neidisch werden, sondern auch etwas davon haben, verlost du die Goodie-Bag auf deinem Blog. Aber nimm vorher alles raus, was du gern behalten würdest. Für die Leser reichen der Rest in jedem Fall. Die sind auch für Brotkrumen dankbar.

10. Die Fehler machen immer andere

Mach die eines klar: Du machst keine Fehler. Fehler machen andere. Sollte irgendjemand dich mit Kritik jedweder Art an deinem Blog belästigen, solltest du ihn möglichst publikumswirksam an den Pranger stellen. Dazu bietet sich natürlich ein Blogpost an, in dem du irre tapfer erklärst, dass es da jemanden gibt, der dir seit langer Zeit schaden will. Du nennst selbstverständlich keinen Namen, weil du niemandem etwas Böses willst. Aber du baust geschickt ausreichend viele Hinweise ein, damit selbst dem größte Depp klar wird, wer gemeint ist. Wenn du demjenigen dann noch großzügig und öffentlich verzeihst, sollte kein Schwein auf die Idee kommen, dass du für den Fehler verantwortlich warst.


Montag, 8. August 2016

Wieder mal geschlampt ;-) - Lippenstift und Leder


Ich hoffe, keiner hat gemerkt, dass der übliche Wochenrückblick gestern gefehlt hat. Kaum rühme ich mich, nach dem Urlaub endlich wieder in den Blog-Rythmus gefunden zu haben, ist schon wieder Essig. Schuld war das schöne Wetter am Wochenende und die Tatsache, dass ich übers Wochenende einen Abstecher nach Nordrhein-Westfalen gemacht habe. Da war nix mit WLAN und außerdem waren Reden, Spielen und Lachen viel wichtiger als der Blog. Muss auch mal sein :-)

Immerhin haben wir den kurzfristig zurückgekehrten Sommer in der letzten Woche für ein paar Fotos genutzt, bevor die Temperaturen hier auf deutlich unter 20 Grad zurückgehen sollen *bibber*. Naja, der Sommer hat sich in diesem Jahr irgendwie arg zurückgehalten, finde ich. In der übernächsten Woche sollte er sich allerdings nochmal anstrengen, dann habe ich nämlich Geburtstag! Und ich hatte nicht vor, die 51 im Regen zu begehen. Mitten in der Woche und außerhalb der Ferien Geburtstag zu haben finde ich übrigens blöd, nur so für`s Protokoll. Meinem lieben Töchtern habe ich zwar großzügig angeboten, ihnen für den Tage eine wichtig klingende Entschuldigung zu schreiben, aber die haben abgelehnt. Tse, DAS hätte mir mal passieren sollen. Quasi genehmigtes Schwänzen! Und die lehnen ab! Was, bitte, habe ich bei der Erziehung falsch gemacht?


Nix falsch gemacht habe ich beim heutigen Outift, finde ich. Das Top allerdings sieht gerade nicht so toll aus - beim Ausziehen habe ich es tatsächlich geschafft, einen Lippenstiftfleck gleich vorn in der Mitte zu hinterlassen. Der prangt da jetzt. Hat vielleicht irgendjemand einen Tipp, wie man Lippenstift aus Wildleder entfernt?

Das Top ist übrigens eigentlich der obere Part eines Zweiteilers mit dieser Shorts, die euch vor langer, langer Zeit mal gezeigt habe. Zusammen getragen ist das für meinen Geschmack aber etwas zu viel Pocahontas. Also habe ich einfach die weiße Boyfriend-Jeans dazu kombiniert, die ihr aus diesem Post kennt. Ganz schön wandelbar, das gute Stück. Ich hatte mich ja, als ich unsere Koffer schon abgeschrieben hatte - die Jeans steckte natürlich drin - schon auf die Suche nach einer weißen Boyfriend-Jeans „undestroyed“ gemacht. Ein hoffnungsloses Unterfangen. Deshalb bin ich heilfroh, dass das gute Stück wieder bei mir ist :-) Die rehbraunen Lederchucks haben schon ungefähr zehn Jahre auf dem Buckel, aber die sind einfach nicht totzukriegen. Neu dagegen ist der Rucksack, den ich in Valencia erstanden habe. Dafür habe ich die Damen Töchter ungefähr zwei Stunden lang durch diverse Läden und kreuz und quer durch die Altstadt gescheucht. Hat sich gelohnt, finde ich :-) Da passt nämlich alles rein, was ich täglich ins Büro schleppe - inklusive Getränke, Computer und tonnenweise Papierkram. Ich frage mich ja ständig, wie andere Menschen mit einer kleinen Tasche auskommen. Ich schaffe das allerhöchstens, wenn ich abends ausgehe. Und auch da ist es eine echte Herausforderung... Immerhin habe ich das Wichtigste dabei, falls das Haus mal abbrennt *grins*









Liebe Grüße
Fran